| |
|
Sehr geehrte Damen und Herren,
|
ein wichtiges Zeichen des Gedenkens: Durch den Krieg im Nahen Osten und angesichts der Zunahme von antisemitischen Vorfällen in Deutschland hatte die diesjährige Gedenk- und Pflegeaktion der Stolpersteine ehemaliger jüdischer Mitglieder der DGU in Leipzig eine besondere Bedeutung. Mehr dazu in dieser Newsletterausgabe. Lesen Sie außerdem alles zur Leitlinie Polytrauma/Schwerverletztenbehandlung, die Dank der Förderung durch den Innovationsfonds gerade überarbeitet wird. Darüber hinaus erfahren Sie hier, wie die Ukraine-Hilfe Berlin medizinische und humanitäre Hilfe in den Kriegsgebieten der Ukraine direkt vor Ort leistet und wie Sie ein Projekt zur Implantateherstellung für Schwerverletzte auch ganz privat unterstützen können.
Eine informative Lektüre wünschen
|
|
Prof. Dr. Bernd Kladny und Prof. Dr. Dietmar Pennig Generalsekretäre der DGOU
|
|
|
| |
|
| |
|
|
Spendenaufruf
|
Seit Februar 2022 herrscht Krieg in der Ukraine. Millionen Menschen haben alles verloren. Kinder, Frauen und Männer bangen noch immer täglich um ihr Leben und ihre Zukunft. Ein gemeinnütziger Verein, der sowohl humanitäre als auch medizinische Hilfe leistet, ist die Ukraine-Hilfe Berlin e.V. Die Empfänger der Hilfsleistungen sind unter anderem Krankenhäuser, Reha-Kliniken, Alters- und Kinderheime, aber auch Rettungskräfte, Kriegsopfer und deren Angehörige. „Die humanitäre Katastrophe im Herzen Europas sollte uns alle an die Bedeutung des Friedens erinnern und wir sollten neben der direkten Unterstützung durch die Kliniken der Initiative TraumaNetzwerk DGU in der Versorgung der Verletzten auch die mitmenschlichen Initiativen fördern“, sagt der stellvertretende DGOU-Generalsekretär Prof. Dr. Dietmar Pennig. Die Hilfsorganisation war auf dem diesjährigen DKOU im Foyer mit einem Stand vertreten, um auf ihre Projekte aufmerksam zu machen und um Unterstützung zu werben. Mit dabei auch Marie Gräfin von Plettenberg. Im Interview stellt sie den Verein und eins ihrer Herzensprojekte, „Implantate für Verwundete“, genauer vor.
|
|
|
| |
|
| |
|
|
Aus den Gremien
|
Die DGOU-Familie wächst: Um die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Karriere in O und U weiter zu fördern und zudem die Bedeutung der Geschlechtervielfalt im Fach zu berücksichtigen, wurde die Arbeitsgemeinschaft Familie, Karriere, Beruf und Diversity gegründet. Die Leitung hat Prof. Dr. Matthias Pumberger von der Charité – Universitätsmedizin Berlin.
|
|
|
| |
|
| |
|
|
Junges Forum der DGH
|
Das Junge Forum der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie (DGH) wurde 2013 ins Leben gerufen, um den handchirurgischen Nachwuchs gezielt zu fördern. In diesem Rahmen werden kostenfreie Kurse auf DGH-Veranstaltungen sowie auf Kongressen mit handchirurgischen Angeboten organisiert. Zudem gibt es Förderpreise und Stipendien für engagierte Kolleginnen und Kollegen. Das Angebot richtet sich an alle Interessierten auch ohne handchirurgische Zusatzbezeichnung. Weitere Informationen gibt es auf der Website der DGH.
|
|
|
| |
|
| |
|
|
Prävention
|
Immer noch verletzen sich zu viele Menschen beim Böllern an Silvester. Mit dem Flyer „Silvester feiern – ohne Handverletzungen“ unterstützt die Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie (DGH), eine Sektion der DGOU, einen bewussten Umgang mit Feuerwerk. Durch hilfreiche Ratschläge kann die Silvesternacht ohne Verletzungen genossen werden. Ärztinnen und Ärzte können den Flyer und weitere Broschüren für Patientinnen und Patienten in ihrer Klinik oder Praxis auslegen. Das Infomaterial steht auf der Website handexperten.com zum Download zur Verfügung.
|
|
|
| |
|
| |
|
|
Wissenschaft
|
Prof. Dr. Henning Madry, Präsident der Sektion Grundlagenforschung der DGOU, hat für seine Forschung zur Entstehung von Arthrose den Oskar-Medizin-Preis 2023 in Höhe von 50.000 Euro erhalten, der dieses Jahr auf dem Gebiet der Orthopädie und Unfallchirurgie ausgeschrieben wurde. Die Auszeichnung der Oskar-Helene-Heim-Stiftung würdigt jährlich hervorragende Leistungen und unterstützt die Weiterführung von Forschung.
|
|
|
| |
|
| |
|
|
Konvent der Universitätsprofessuren
|
Für die Entwicklung von innovativen Kabel-Klammer-Implantaten zur Behandlung von Verletzungen des vorderen Beckenrings nach Hochrasanztrauma erhielt PD Dr. Martin Jordan vom Uniklinikum Würzburg nicht nur den Innovationspreis der DGU, seine Leistungen haben auch den Konvent der Universitätsprofessuren für Orthopädie und Unfallchirurgie (KUOU) überzeugt. Im Rahmen des DKOU hat der Konvent Jordan in Anerkennung seiner wissenschaftlichen Qualifikation und akademischen Eignung in die Exzellenz-Akademie aufgenommen. Ziel der Akademie ist es, klinisch und wissenschaftlich engagierte Kolleginnen und Kollegen mit hohem Potenzial für die Besetzung von universitätsklinischen Leitungspositionen zu identifizieren und frühzeitig zu fördern.
|
|
|
| |
|
| |
|
|
Gemeinsamer Bundesausschuss
|
Krankenhäuser müssen bis zum 31. Dezember 2023 erstmals nachweisen, dass sie die qualitätssichernden Mindestanforderungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) bei der operativen Versorgung einer hüftgelenknahen Femurfraktur erfüllen. Der G-BA legte nun fest, dass diese Nachweise bis spätestens 31. Juli 2024 nachgereicht werden können, sollte es aus technischen Gründen zu Schwierigkeiten bei der fristgerechten Datenübermittlung oder Entgegennahme kommen. Die jeweils zuständigen Landesverbände der Krankenkassen und die Ersatzkassen sind durch den jeweiligen Absender oder Empfänger darüber zu informieren.
|
|
|
| |
|
| |
|
|
Qualität und Sicherheit
|
In Deutschland werden im internationalen Vergleich überdurchschnittlich viele Hüftgelenksoperationen durchgeführt – jährlich bei ca. 240.000 Patientinnen und Patienten. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 16. November 2023 beschlossen, dass gesetzlich Versicherte künftig eine zweite ärztliche Meinung einholen können, wenn ihnen der Einsatz, der Wechsel oder auch die Entfernung einer Total- oder Teilprothese am Hüftgelenk empfohlen wird. Die als sogenannte Zweitmeiner tätigen Ärztinnen und Ärzte prüfen, ob die geplante Operation auch aus ihrer Sicht medizinisch wirklich notwendig ist. Zudem beraten sie die Versicherten zu möglichen Behandlungsalternativen. Voraussichtlich ab 1. Juli 2024 können ambulant oder stationär tätige Ärztinnen und Ärzte bei den Kassenärztlichen Vereinigungen eine Genehmigung beantragen, um Zweitmeinungen zu Hüftgelenksoperationen abgeben und mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen zu dürfen.
|
|
|
| |
|
| |
|
|
Versorgungsqualität
|
Die ersten datengestützten Qualitätssicherungsverfahren (QS-Verfahren) werden einfacher, praxisrelevanter und aufwandsärmer. Grundlage für die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) bereits beschlossene modellhafte Weiterentwicklung von drei Musterverfahren sind die nun vorliegenden Empfehlungen des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG). „Wir wollen mit den Qualitätssicherungsverfahren valide und vergleichbare Erkenntnisse über die Versorgungsqualität in Krankenhäusern und Praxen gewinnen und diese transparent veröffentlichen“, sagt Karin Maag, unparteiisches Mitglied des G-BA und verantwortlich für den Bereich Qualitätssicherung. Neben der Frage nach Transparenz geht es dem G-BA aber auch um das Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen. „Hierzu werden wir beispielsweise für das QS-Verfahren ,Knieendoprothesenversorgung‘ über eine temporäre Aussetzung beraten“, führt Maag fort.
|
|
|
| |
|
| |
|
|
Aus den Sektionen
|
Mit spannenden Innovationen geht die Gesellschaft für Extremitätenverlängerung und -rekonstruktion (GEVR) ins Jahr 2024. Dazu gehört ein vollständig überarbeiteter Internetauftritt: Unter anderem ist auf der neuen Website nun die Recherche nach Expertinnen und Experten des Fachgebiets mit einer kartenbasierten Suchfunktion möglich. Ab 2024 erfolgt eine intensivierte Kooperation zwischen der GEVR und der skandinavischen Limb Lengthening and Reconstruction Society of the Nordic countries (LLRS Nordic) mit gemeinsamen edukativen Aktivitäten und wissenschaftlichen Veranstaltungen. So ist im ersten Halbjahr 2025 die gemeinschaftliche Ausrichtung eines multinationalen Kongress in englischer Sprache vorgesehen. Auf dem DKOU 2024 plant die GEVR eine gemeinsame Sitzung mit der DGOOC-Sektion Muskuloskelettale Tumoren zum Thema „Defektrekonstruktion nach Tumorresektion“, eine eigene Sektionssitzung mit Beiträgen zur „Akuten und graduellen Deformitätenrekonstruktion an Fuß und Sprunggelenk" und richtet eine von drei deutsch-dänischen Sitzungen in Kooperation mit der Danish Orthopedic Society (DOS) des Gastlandes Dänemark und der Vereinigung für Kinderorthopädie (VKO) zum Thema „Korrektur von Beinlängendifferenzen im Wachstumsalter“ aus. Den jährlichen „Kurs zur Analyse und Korrektur von Beindeformitäten“ wird es ebenfalls 2024 wieder als Modulkurs 2 des Zertifikats Kniechirurgin/Kniechirurg in Kooperation mit der Deutschen Kniegesellschaft (DKG) geben.
|
|
|
| |
|
| |
|
|
Lesetipp SpringerMedizin.de
|
Was hilft in den Tagen nach einer Operation, starke Schmerzen zu vermeiden und Alltagsfunktionen wiederherzustellen? Die bisherigen Studien erlauben nur unvollständige Antworten auf diese Fragen. Einige Risikofaktoren für postoperativen Schmerz sind aber mittlerweile bekannt. In einem auf SpringerMedizin.de veröffentlichten Artikel werden einfache Scores und Prädiktionsmodelle für starke postoperative Schmerzen näher erläutert.
|
|
|
| |
|
| |
|
|
Pressemitteilung der DGU
|
Das Konsortium um die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) erhält 578.000 Euro für ihre S3-Leitlinie Polytrauma/Schwerverletzten-Behandlung. Der Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) stellt diese Summe über einen Förderzeitraum von drei Jahren für die Überarbeitung der international anerkannten und vielbeachteten Leitlinie zur Verfügung. Die geplante 5. Auflage soll im Jahr 2026 fertiggestellt werden. Das Projektteam unter der Konsortialführung der Akademie der Unfallchirurgie wird sich um wichtige Neuerungen zum Thema Gerinnungs- und Volumenmanagement kümmern und u.a. einen weiteren Schwerpunkt auf die Rehabilitation des Schwerverletzten setzen. Ergänzend wird auch die Perspektive von Patientinnen und Patienten berücksichtigt werden. „Neben der Aktualisierung und Patientenbeteiligung werden wir die Nutzungsmöglichkeiten erweitern. Ärztinnen und Ärzte erhalten zukünftig einen zeitgemäßen digitalen Zugang zur Leitlinie“, sagt DGU-Präsident Prof. Dr. Steffen Ruchholtz, Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie, Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH.
|
|
|
| |
|
| |
|
|
Erinnern, um das Wesentliche nicht zu vergessen
|
Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) sieht es als notwendiger denn je an, an die Opfer eines verbrecherischen Regimes zu erinnern und in diesem Sinne für eine demokratische, angstfreie und die Menschenrechte achtende Gesellschaft einzutreten. Sie hat am 9. November 2023 erneut in Leipzig, ihrem Gründungsort, ihrer früheren verfolgten jüdischen bzw. vom Regime als jüdisch etikettierten Mitglieder gedacht. Der Reinigung und Pflege der 39 Stolpersteine vor der Chirurgischen Universitätsklinik folgte ein Gedenken, bei dem die Lebensläufe der drei Mitglieder Sanitätsrat Dr. Hermann Engel, Dr. Paul Frank und Dr. Julius Fuchs verlesen wurden.
|
|
|
| |
|
| |
|
|
Aus den Sektionen
|
Eine Arbeitsgruppe der Sektion Notfall-, Intensivmedizin und Schwerverletztenversorgung (NIS) der DGU untersucht gerade die Auslastung der traumatologischen Ressource Schockraum (SR) in zertifizierten Traumazentren (TZ). Die im TraumaRegister der DGU erfassten Patientinnen und Patienten geben nur einen Teil der in den Schockräumen der TZ behandelten Fälle wieder. In Zusammenhang mit der Überarbeitung der S3-Leitlinie Polytrauma, die unter anderem die Schockraumzuweisungskriterien deutlich modifizierte, wird daher die Auslastung der SR in den letzten drei Jahren analysiert. Hierzu führt die NIS gerade eine Umfrage unter allen Verantwortlichen der zertifizierten TZ durch, um die tatsächliche Arbeitsintensität in den Schockräumen Deutschlands darzustellen.
|
|
|
| |
|
| |
|
|
Pressemitteilung EPRD
|
Die Arbeit des EPRD in zwei Minuten auf den Punkt gebracht: Das bietet ein animierter EPRD-Erklärfilm, der zusätzlich zu der jährlich aktualisierten Patienteninformation über die Arbeit des EPRD aufklären soll. Er wendet sich an Patientinnen und Patienten sowie an interessierte Laien.
|
|
|
| |
|
| |
|
|
Pressemitteilung der DGOOC
|
Das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) hat seinen Jahresbericht 2023 veröffentlicht. Erstmals überschritten die Zahlen der ans EPRD gemeldeten Hüft- und Knieendoprothesen-OPs mit 347.702 Dokumentationen das Niveau der Vorpandemiezeit. Dies bedeutet einen Anstieg um knapp neun Prozent gegenüber dem Höchstwert aus 2019. Insgesamt wurden 177.826 Hüfterstimplantationen und 137.030 Erstimplantationen am Kniegelenk 2022 dokumentiert.
|
|
|
| |
|
| |
|
|
Frist: 31.01.2024
|
Für das nächste Jahr schreibt die DGOU wieder zwei Südafrika-Stipendien in Höhe von jeweils 4.000 Euro aus. Bewerben können sich junge Fachärzte und -ärztinnen aus Deutschland, die zum Erfahrungsaustausch während einer etwa vierwöchigen Reise orthopädische Kliniken in Südafrika besuchen möchten. Zudem beinhaltet das Reisestipendium einen Besuch des Kongresses der South African Orthopaedic Association (SAOA). Bewerbungen können bis zum 31. Januar 2024 eingereicht werden.
|
|
|
| |
|
| |
|
|
Frist: 31.01.2024
|
Die deutschsprachigen orthopädischen Fachgesellschaften haben erneut ihre Austria-Switzerland-Germany-Fellowships ausgeschrieben. Vier Stipendiaten aus den DACH-Ländern reisen im Sommer 2025 zu orthopädischen Spitzeneinrichtungen in Großbritannien, Kanada und den USA und werden dabei mit jeweils 8.000 Euro gefördert. Bewerbungen sind bis zum 31. Januar 2024 möglich.
|
|
|
| |
|
| |
|
|
Frist: 31.01.2024
|
Um den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern und die Kooperation mit namhaften orthopädischen Zentren in den USA zu vertiefen, vergibt die DGOOC drei Reisestipendien für einen vierwöchigen Forschungsaufenthalt an einer amerikanischen Eliteeinrichtung. Die Stipendiaten besuchen das Hospital for Special Surgery (Wirbelsäulenchirurgie) in New York, die Harvard Medical School (Fuß- und Sprunggelenkchirurgie) in Boston oder die Mayo Clinic (Schulter- und Ellenbogenchirurgie) in Rochester, Minnesota. Dabei werden sie mit 6.000 Euro pro Person unterstützt. Bewerbungen nimmt die Geschäftsstelle der DGOOC bis zum 31. Januar 2024 per E-Mail entgegen.
|
|
|
| |
|
| |
|
|
Abstract-Frist: 01.12.2023
|
„GOTS for EMotion“ – unter diesem Motto trifft sich die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) vom 20. bis zum 21. Juni 2024 zu ihrer Jahrestagung in Nürnberg. Passend zum Motto behandelt der Kongress Themen wie Fußballverletzungen und E-Sports, aber auch OP-Techniken, Sehnenverletzungen und neue Technologien. Zu diesen und anderen Schwerpunkten nimmt die GOTS noch bis zum 1. Dezember 2023 Abstracts entgegen. Eine Registrierung ist bereits möglich; bis zum 15. Februar 2024 gilt der vergünstigte Frühbuchertarif.
|
|
|
| |
|
| |
|
|
Fortbildungsreihe der DGU
|
Passend zur Jahreszeit können sich im Dezember alle Interessierten auf ein Weihnachtsspezial der Web-Seminarreihe freuen. Diskutiert wird gemeinsam mit führenden Expertinnen und Experten aus O und U – eigene Fragen und Anregungen sind jederzeit erwünscht. Für die Teilnahme am 6. Dezember 2023 von 18 bis 19.30 Uhr ist eine Registrierung im Kursportal der AUC – Akademie für Unfallchirurgie erforderlich. Es werden zwei CME-Punkte vergeben. Die Fortbildung ist kostenfrei und im Nachhinein abrufbar.
|
|
|
| |
|
| |
|
|
Aus den Sektionen
|
„Endoprothetik im Spagat zwischen Tradition und Moderne: Was hat Bestand und was geht?“ – unter diesem Motto findet der Kongress der AE – Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik vom 8. bis zum 9. Dezember 2023 in Leipzig statt. Als ein Highlight gilt der Vortrag von Prof. Dr. Stuart B. Goodman von der Stanford University, der weltweit zu den renommiertesten Vertretern des Fachs zählt. Die enorme Anzahl seiner Veröffentlichungen und Preise weist ihn als einen besonders produktiven Wissenschaftler und Kliniker aus. Am 8. Dezember wird Goodman zum Ehrenmitglied der AE ernannt und zu diesem Anlass über das Thema „Regulation of periprosthetic tissues by wear and its degradation products“ referieren.
|
|
|
| |
|
| |
|
|
KI in O und U
|
In der Web-Seminarreihe zu Artificial Intelligence (AI) geht es im Dezember um den Einsatz von KI für die 3-D-Bewegungsanalyse. Wie diese im Speziellen in der Pflege genutzt werden kann, wird in der Sitzung mit dem Titel „Künstliche Intelligenz unterstützt Senior/-innen und Belegschaft – Eine Studie in rund 100 Pflegeheimen“ vorgestellt. Dabei steht die Sturzprophylaxe im Fokus. Beispielhaft zeigt die Marketingleiterin von Lindera, wie mithilfe einer App das individuelle Sturzrisiko ermittelt und reduziert werden kann. Die Anwendung ist von einem interdisziplinären Team ausgearbeitet worden und wird in ihrer Funktion als Online-Version demonstriert. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich am 12. Dezember 2023 von 16.30 bis 17.30 Uhr über Zoom zuzuschalten.
|
|
|
| |
|
| |
|
|
Vereinigung für Kinderorthopädie
|
Seit 2014 hat die DGOOC-Sektion Vereinigung für Kinderorthopädie (VKO) den Kompaktkurs Kinderorthopädie um das Zertifikat, ein achtgliedriges Kurskonzept, ergänzt. In diesen acht Kursen werden alle Inhalte der Zusatzweiterbildung Kinderorthopädie systematisch vermittelt. Die Veranstaltung ist geprägt von vielen Workshops und praktischen Übungen sowie von interkollegialen Diskussionen. Um diesen Charakter zu erhalten, bleibt das Format weiterhin auf 30 Teilnehmende begrenzt. Im nächsten Jahr werden vier Zertifikatskurse angeboten – alle detaillierten Informationen hierzu gibt es auf der VKO-Website.
|
|
|
| |
|
| |
|
|
Aus den Sektionen
|
Auch im kommenden Jahr organisiert die AG Psychosomatik der DGOU wieder eine Veranstaltung auf der Jahrestagung der Vereinigung Süddeutscher Orthopäden und Unfallchirurgen (VSOU). Mit dabei ist unter anderem Prof. Dr. Ulrich Egle, Redner zur Thematik „Stress und psychosomatische Erkrankungen“ auf den kürzlich stattgefundenen Psychotherapietagen in NRW und vom Leiter der AG als „Doyen der Psychosomatik in Deutschland“ bezeichnet. Wolfgang Bartels konnte außerdem Dr. Ljiljana Joksimovic, Chefärztin der Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in der LVR-Klinik Viersen, für einen Vortrag gewinnen. Sie ist Expertin auf dem Gebiet transkultureller Aspekte von psychosomatischen Erkrankungen. Die Organisatoren der AG freuen sich über zahlreiches Erscheinen auf ihrer Sitzung am 27. April 2024 in Baden-Baden.
|
|
|
| |
|
| |
|
Wie gefällt Ihnen der Newsletter? Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und Themenvorschläge.
|
|
|
| |
|
Herausgeber
Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU)
Straße des 17. Juni 106-108, 10623 Berlin
www.dgou.de
|
|
|
|
Der Newsletter wird nicht korrekt dargestellt oder Bilder und Verlinkungen
lassen sich nicht öffnen? Möglicherweise erlaubt Ihr E-Mail-Programm die
Anzeige von HTML-Elementen nicht oder diese werden bei der Darstellung
geblockt. Bitte prüfen Sie gegebenenfalls Ihre Einstellungen zur Anzeige
von HTML-Nachrichten.
|
|