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Newsletter
Februar 2025
 
Aktuelles DGU Ausschreibungen Termine
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 

die Anschläge in Magdeburg und München hallen noch nach, denn sie zeigen, wie innerhalb kürzester Zeit sehr viele Menschenleben in Gefahr geraten können. Und sie zeigen auch, dass es unbedingt speziell ausgebildetes medizinisches Personal für den Ernstfall geben muss. Dabei kann beispielsweise eine neue Fortbildung der DGU unterstützen, die Ärztinnen und Ärzte auf Katastrophensituationen vorbereitet. Zudem fordern wir dringend finanzielle Unterstützung für einen militärischen Ernstfall, um sowohl die medizinische Versorgung von Soldaten als auch der Zivilbevölkerung sicherzustellen. Mehr dazu in diesem Newsletter. Erfahren Sie außerdem, welche Karriereziele der medizinische Nachwuchs verfolgt und wie man diese Vorhaben bestmöglich fördern kann. Und schließlich stellt sich die neue Arbeitsgemeinschaft „Geschlechtersensible Medizin“ der DGOU vor. 

Eine informative Lektüre wünschen

Prof. Dr. Dietmar Pennig und Prof. Dr. Bernd Kladny
Generalsekretäre der DGOU
 
 
Aktuelles
 
Pressemitteilung der DGOU
 
Nach Anschlägen in Magdeburg und München: Unfallchirurgen verstärken Kursformate zur Vorbereitung auf den Ernstfall

Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) setzt ihren langjährigen Kurs fort und bereitet Ärztinnen und Ärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie auf krisen- und katastrophenbedingte Notfälle vor. Sie können sich ab sofort für lebensbedrohliche Einsatzlagen noch besser ausbilden lassen: Die neue Fortbildungsreihe heißt „Notfallchirurg – Krisen- und Katastrophenlagen“. „Ereignisse wie der Anschlag in Magdeburg zeigen, wie wichtig es ist, dass unsere Krankenhäuser umfassend auf einen Ernstfall vorbereitet sind“, sagt DGU-Präsident Prof. Dr. Ulrich Stöckle, Geschäftsführender Direktor des Centrums für Muskuloskelettale Chirurgie Charité – Universitätsmedizin Berlin.


 
 
 
Pressemitteilung der DGOU
 
Orthopäden und Unfallchirurgen fordern ausreichende Mittel für das Gesundheitssystem im militärischen Ernstfall an

Die DGOU mahnt an, dass bei der Budgetierung durch eine zukünftige neue Regierung ausreichend finanzielle Mittel für die Ausstattung des Gesundheitssystems für den militärischen Krisenfall zur Verfügung gestellt werden. Es darf nicht nur Ausgaben für eine militärische Wehrhaftigkeit Deutschlands geben, sondern es müssen auch Folgekosten berücksichtigt werden. „Sollte es zu einem militärischen Ernstfall kommen, muss die Versorgung etwaiger verletzter Soldaten sowie die Regelversorgung der Zivilbevölkerung sichergestellt sein. Eine einseitige Planung nur für den Sanitätsdienst der Bundeswehr greift zu kurz, da dessen Ressourcen schnell ausgeschöpft wären. Auch die zivile Medizin muss einbezogen werden. Damit Krankenhäuser und ärztliches Personal konsequent und im erforderlichen Umfang darauf vorbereitet werden können, drängt die Zeit und wir benötigen jetzt die dafür erforderlichen Gelder“, sagt Prof. Dr. Dietmar Pennig, Generalsekretär der DGOU und der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU).


 
 
 
DGOU on Tour
 
SACOT: Großes Interesse an der Traumaversorgung in Deutschland

Seit knapp vier Wochen ist die DGOU-Delegation mit vielen positiven Eindrücken aus Algerien zurück. Zum ersten Mal gab es beim Kongress der Societé Algérienne de Chirurgie Orthopédique & Traumatologique (SACOT) mit Deutschland eine offizielle Gastnation. Die Einladung hierzu nahmen der SACOT-Beauftragte der DGOU, Prof. Dr. Stefan Rammelt, sowie Vertreter der Sektion NIS der DGU gern an. Die entgegengebrachte Gastfreundschaft war groß und während des Aufenthalts allgegenwärtig: „Überall prangte die deutsche Fahne, selbst auf den Kugelschreibern“, berichtete Rammelt. Die fast 1.000 Teilnehmende des SACOT waren vor allem am System der Traumaversorgung in Deutschland interessiert, zu dem unser Team in Algier eine Sitzung gestaltete.


 
 
 
Lesetipp OUMN
 
Zukunftswerkstatt 2024: Der Chefarzt als Karriereförderer

Für die meisten jungen Menschen ist die Arbeit ein Teil des Lebens, aber nicht unbedingt dessen Mittelpunkt. Oft gleich hohe Priorität haben Freizeit und Familie. Die viel geforderte Vereinbarkeit von Job und Privatleben hat bereits die Arbeitswelt von heute verändert und verändert sie weiter. Auch in der Orthopädie und Unfallchirurgie müssen dringend neue Konzepte entwickelt werden, um den Arztberuf wieder attraktiv zu machen und moderne Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen. Bei der Zukunftswerkstatt der DGOU, zu der die drei Präsidenten des DKOU 2025 im November 2024 einluden, wurde über die Karriereperspektiven in O&U diskutiert und wie medizinischer Nachwuchs gefördert werden kann. Eine Zusammenfassung des Workshops ist jetzt in der Mitgliederzeitschrift „Orthopädie und Unfallchirurgie – Mitteilungen und Nachrichten“ (OUMN) erschienen.


 
 
 
In eigener Sache
 
Neue Arbeitsgemeinschaft „Geschlechtersensible Medizin“ gegründet

Die DGOU setzt einen weiteren Meilenstein in der medizinischen Forschung und Patientenversorgung: die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft für Geschlechtersensible Medizin. Mit diesem Schritt wird die Notwendigkeit anerkannt, geschlechtsspezifische Unterschiede in der Diagnostik, Therapie und Versorgung systematisch zu untersuchen und in die klinische Praxis zu übertragen. Vorangetrieben wurde die Initiative zur AG-Gründung von den drei DGOU-Mitgliedern Dr. Rebecca Sänger (Greifswald), Dr. Susanna Ostendorf (Wesel) und Dr. Alice Wermke (Leipzig), die sich schon lange für eine differenzierte Betrachtung der Unterschiede zwischen Frauen und Männern bei Erkrankungen in der Orthopädie und Unfallchirurgie einsetzen. Ziel der Arbeitsgruppe ist, die Forschung auf diesem Gebiet zu fördern, praxisnahe Leitlinien zu entwickeln und den Wissenstransfer in die medizinische Aus- und Weiterbildung zu stärken.


 
 
 
Leitlinien
 
Geförderte S3-Leitlinie DiTheQueL zur Publikation akzeptiert

Das vom Innovationsausschuss des Gemeinsamen Bundesausschusses geförderte S3-Leitlinienprojekt „DiTheQueL – Diagnostik und Therapie der akuten Querschnittlähmung“ wurde für die Publikation im Leitlinienregister der AWMF akzeptiert. Die Expertinnen und Experten erstellten die Leitlinie von 2022 bis 2024 unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und der Deutschsprachigen Medizinischen Gesellschaft für Paraplegiologie, unter Beteiligung der DGOU und der DGOOC. Die neuentwickelte S3-Leitlinie fokussiert sich auf die Akutphase. Die Empfehlungen betreffen die Versorgung der Betroffenen von der Prähospitalphase über den Schockraum bis zur akut- und intensivmedizinischen Erstbehandlung. Gleichzeitig wurde dabei der Forschungsbedarf aufgedeckt, der als Grundlage für zukünftige klinische Studien dienen soll.


 
 
 
Aus den Sektionen
 
Deutsche Hüftgesellschaft neu aufgestellt

Prof. Dr. Bernd Kladny hat für 2025 die Präsidentschaft der DGOU-Sektion Deutsche Hüftgesellschaft (DHG) übernommen. In seiner Amtszeit möchte er die DHG neu aufstellen und zusätzliche Aktivitäten durchführen. Detaillierte Planungen hierzu sowie die inhaltliche Ausrichtung werden auf einer Online-Strategiesitzung am 24. April 2025 mit dem Vorstand der Sektion diskutiert. Beim VSOU-Kongress, der vom 1. bis zum 3. Mai 2025 in Baden-Baden stattfindet, führt die DHG am 3. Mai von 12 bis 13 Uhr die Session „Hüftchirurgie kontrovers“ durch. Auch für den DKOU 2025 laufen bereits die Vorbereitungen für zwei Sitzungen der Sektion.


 
 
 
Operieren in der Schwangerschaft
 
Warum schwangere Ärztinnen in Baden-Württemberg jetzt operieren dürfen

Bisher war in Baden-Württemberg das Operieren für schwangere Ärztinnen in der Regel nicht möglich – mit der Folge, dass nach der Bekanntgabe der Schwangerschaft entweder die Weiterbildung oder die originäre chirurgische Tätigkeit unterbrochen werden musste. Dabei fordern schwangere Chirurginnen spätestens seit 2015 und der Veröffentlichung des Positionspapiers „Operieren in der Schwangerschaft“ Gleichbehandlung und Chancengleichheit von Männern und Frauen auf dem Arbeitsmarkt. Diese Regelung ändert sich nun, da die vier Fachgruppen Mutterschutz der Regierungspräsidien Baden-Württembergs – Stuttgart, Freiburg, Tübingen und Karlsruhe – in wesentlichen Punkten von ihrer ursprünglichen ablehnenden Haltung Abstand genommen haben.


 
 
 
Umfrage
 
Nachhaltigkeit in O&U: Herausforderungen und Potenziale

Das Thema Nachhaltigkeit findet nicht nur im täglichen Leben immer mehr Bedeutung, sondern beeinflusst zunehmend auch die Kliniken, sodass dringend konkrete Konzepte erarbeiten werden müssten. Aus diesem Grund widmet sich die Arbeitsgemeinschaft Nachhaltigkeit der DGOU seit ihrer Neugründung im Dezember 2023 dem Thema ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit im Fach Orthopädie und Unfallchirurgie. Gemeinsam mit dem Jungen Forum O und U hat die AG nun eine Umfrage zu Nachhaltigkeitsbestrebungen in O&U initiiert. Ziel ist, nach einem ersten Überblick des Status quo, gemeinsame Potenziale zu identifizieren und so erste Schritte in Richtung eines nachhaltigeren Fachbereichs zu gehen.


 
 
 
Aus den Sektionen
 
AE-YOUTH – Weiterbildung und Vernetzung für die nächste Generation der Endoprothetiker

Die AE-YOUTH, eine Sektion der AE – Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik, hat ihre Arbeit zur Förderung der Weiterbildung und Vernetzung unter Leitung von Kim Klepka, Massimiliano Perna, Dr. Matthias Schnetz und Theresa Wallner aufgenommen. Die Nachwuchssektion richtet sich an Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung sowie an Studierende der Medizin, die ein besonderes Interesse an der Endoprothetik haben. Ihr Ziel ist es, eine Plattform für die Weiterbildung und den Austausch zwischen den Mitgliedern zu bieten – auch über die Grenzen der Fachgesellschaft hinaus. Dazu wurde eine eigene Instagram-Seite ins Leben gerufen, auf der Wissen aus der Endoprothetik mittels regelmäßig wiederkehrender Rubriken kurz und unkompliziert vermittelt wird. Zur Vernetzung der Mitglieder untereinander werden die Kommunikationskanäle weiter ausgebaut. Die Mitgliedschaft in der AE-YOUTH ist kostenfrei, viele Kursformate können zu vergünstigten Konditionen oder sogar kostenlos genutzt werden.


 
 
 
Gemeinsamer Bundesausschuss
 
Hilfsmittel für Versicherte mit komplexen Bedarfen – Prüf- und Genehmigungsverfahren sollen einfacher werden

Versicherte mit schweren, komplexen oder mehrfachen Behinderungen und ihren entsprechend spezifischen Bedarfen können auf individuell angepasste oder speziell ausgestattete Hilfsmittel wie Sitzschalen oder Elektrorollstühle angewiesen sein. Das Feststellen des genauen Bedarfs, die ärztliche Verordnung und der Genehmigungsprozess gestalten sich gerade bei dieser Patientengruppe oft anspruchsvoll und zeitintensiv. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat nun Vorgaben in der Hilfsmittel-Richtlinie geändert, um die Prüf- und Genehmigungsprozesse in komplexen Bedarfssituationen zu straffen und zu vereinfachen.


 
 
 
DGU
 
Im TraumaEvidence-Newsletter finden Sie die neuesten Systematic Reviews aus O und U


 
 
 
Ausschreibungen
 
Frist: 31.05.2025
 
Preis zur Förderung der Versorgungsforschung in O&U ausgelobt

Die DGOU hat den Preis zur Förderung der Versorgungsforschung ausgeschrieben. Mit der Auszeichnung werden herausragende wissenschaftliche Arbeiten zu diagnostischen, anwendungstechnischen oder klinischen Neuerungen auf diesem Gebiet gewürdigt. Der Preis ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre auf dem DKOU verliehen. Bewerbungen können bis zum 31. Mai 2025 eingereicht werden.


 
 
 
Frist: 31.05.2025
 
Jetzt für Hans-Liniger-Preis bewerben

Die DGU hat den Hans-Liniger-Preis ausgeschrieben, um den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern und herausragende Leistungen in den Bereichen der Unfallheilkunde sowie der Versicherungs-, Versorgungs- und Verkehrsmedizin oder angrenzenden Fachgebieten zu würdigen. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert und wird traditionell beim DKOU verliehen. Bewerben können sich Ärztinnen und Ärzte, Juristinnen und Juristen sowie Versicherungsfachleute. Die Frist endet am 31. Mai 2025.


 
 
 
Frist: 31.05.2025
 
NIS-Generali-Preis ausgelobt

Die Sektion Notfallmedizin, Intensivmedizin und Schwerverletztenversorgung (NIS) der DGU lobt auch in diesem Jahr den NIS-Generali-Preis für die Verbesserung der Schwerverletztenversorgung aus. Die Auszeichnung ist mit 1.000 Euro dotiert und wird von der Generali Deutschland AG gefördert. Mit dem Preis möchte die Sektion herausragende wissenschaftliche Untersuchungen und konkrete Projekte würdigen, die einer Qualitätsverbesserung der Versorgung schwerverletzter Patientinnen und Patienten dienen. Bewerbungen von Forschenden aus dem In- und Ausland können bis zum 31. Mai 2025 eingereicht werden.


 
 
 
Weitere Ausschreibungen finden Sie auf der DGOU-Website unter Preise und Stipendien


 
 
 
Termine
 
Fortbildung
 
Behandlung schwerer Thoraxverletzungen

Chirurginnen und Chirurgen aller Fachbereiche werden im ThoraxTrauma-Kurs (TXT-Kurs) gezielt in der Behandlung schwerer Thoraxverletzungen geschult. Mithilfe eines Online-Kurses bereiten sich die Teilnehmenden im Vorfeld auf die Präsenzveranstaltung vor. Der zweitägige Präsenzkurs kombiniert dann theoretische Inhalte mit praktischen Übungen an Modellen und Körperspendern, um realitätsnahe Notfall- und Versorgungssituationen zu simulieren. Die nächste Fortbildung findet vom 17. bis zum 18. März 2025 in Tübingen statt. Anmeldungen werden über das Kursportal der AUC – Akademie der Unfallchirurgie entgegengenommen.


 
 
 
Fortbildung der DGOU
 
„DFG-Update“: Online-Veranstaltung zur Forschungsförderung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gilt als wichtigste nationale Förderinstitution für die Medizin in Deutschland. In der kostenfreien Online-Veranstaltung der DGOU „DFG-Update“ informieren die wissenschaftlichen Leiter Prof. Dr. Volker Alt, Prof. Dr. Georg Duda und Prof. Dr. Henning Madry über Förderprogramme der DFG und geben vor allem Hinweise zur Antragstellung. Ziel ist, alle Forschungsinteressierten bei einer erfolgreichen Förderung von DFG-Projekten in O und U zu unterstützen. Der nächste Termin für den Online-Kurs findet am 26. März 2025 von 17 bis 18.30 Uhr statt. Anmeldungen sind online möglich.


 
 
 
Kurs zum Atemwegsmanagement
 
Best of Airwaymanagement in HEMS

Die Praxiserfahrung der zivilen Luftrettung (Helicopter Emergency Medical Services, HEMS) bezüglich des Atemwegsmanagements bei kritisch kranken oder schwerverletzten Patientinnen und Patienten, die militärische Einsatzerfahrung und die Expertise der Human Resources Academy der Lufthansa treffen in diesem Kurs zum Difficult-Airwaymanagement zusammen. In dem eintägigen Intensivtraining wird in Kleingruppen mittels High-Fidelity-Simulatoren und Fresh-Frozen-Körperspendern die Notfallnarkose und endotracheale Intubation trainiert, um eine möglichst hohe Erfolgsquote beim ersten Versuch der Atemwegssicherung (First Pass Success) zu erreichen. „Best of Airwaymanagement in HEMS“ (BOAH) richtet sich an alle, die in Präklinik, Notaufnahme oder Intensivstation am Atemwegsmanagement von kritisch erkrankten oder verletzten Patientinnen und Patienten beteiligt sind. Die Schulung wird separat jeweils für Ärztinnen und Ärzte sowie für Rettungsdienst und Pflegekräfte durchgeführt – beide Kurse finden am 28. März 2025 in Berlin statt.


 
 
 
Fortbildung
 
Traumatic Arrest TeamTraining für Ärzte und Notfallsanitäter/HEMS/Pflege

Das Management des traumatisch bedingten Herzkreislaufstillstands unterliegt besonderen Zielsetzungen. Die gültigen Leitlinien definieren hierzu genaue Handlungsvorgaben. Der Kurs „3T – Traumatic Arrest TeamTraining“ bietet die einzigartige Möglichkeit, den erforderlichen koordinierten Teamansatz in der Teamkonfiguration, die auch prähospital oder in der zentralen Notaufnahme die Versorgung der betroffenen Patienten sicherstellt, am nicht fixierten Körperspender zu üben. So können die manuellen Fertigkeiten mit einem maximalen Realitätsbezug trainiert werden. Der Kurs findet am 29. März 2025 in Berlin statt. Anmeldungen werden über das Kursportal der AUC – Akademie der Unfallchirurgie entgegengenommen.


 
 
 
Deutsche Gesellschaft für Chirurgie
 
DCK 2025: Jetzt Programm einsehen

Unter dem Motto „Sichere Chirurgie für alle“ findet der diesjährige Deutsche Chirurgie Kongress (DCK 2025) der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) vom 26. bis zum 28. März 2025 in München statt. Zuvor läuft vom 18. bis zum 20. März jeweils von 14 bis 19.30 Uhr das digitale Format DCKdigital. Kongresspräsident ist der Kinderchirurg Prof. Dr. Udo Rolle vom Universitätsklinikum Frankfurt am Main. Am Kongress nehmen neun weitere chirurgische Fachgesellschaften teil; in interdisziplinären Sitzungen diskutieren auch Vertretende von Partnerfächern wie Anästhesie, Intensivmedizin, Innere Medizin und Pathologie. Das Programm ist bereits online verfügbar.


 
 
 
Fortbildung
 
Handseminar der DGH in Bonn

Unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Eisenschenk und Dr. Martin Richter findet am 4. April 2025 das nächste Handseminar der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie (DGH) im Wissenschaftszentrum Bonn statt. Im Fokus stehen die Schwerpunkte Nervenverletzungen (Rekonstruktion bis motorische Ersatz-OP), CRPS und Lunatumnekrose mit Expertinnen und Experten der Handchirurgie und -therapie. Auch Fallvorstellungen zur gemeinsamen Betrachtung sind Teil des Programms. Vorschläge dazu können bis zum 21. März 2025 per E-Mail an Martin.Richter2@helios-gesundheit.de eingereicht werden. Es ist möglich, die Diskussionsbeiträge für das Expertenzertifikat Handchirurgie der DGH anrechnen zu lassen.


 
 
 
Abstractfrist: 10.04.2025
 
Jahreskongress der DGH in Würzburg

Vom 16. bis zum 18. Oktober 2025 findet der große Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie (DGH), einer Sektion der DGOU, in Kooperation mit der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Handtherapie (DAHTH) in Würzburg statt. Abstracts können bis zum 10. April 2025 zu den folgenden Schwerpunktthemen eingereicht werden: mikrochirurgische Weichgewebsrekonstruktion, komplexe Handverletzungen, Handgelenksfrakturen, das komplexe Schmerzsyndrom, Digitalisierung, freie Themen. Informationen rund um die Jahrestagung finden sich auf der Kongress-Website.


 
 
 
European Congress of Trauma and Emergency Surgery
 
Boost Your Skills: Prä-Kongress-Kurse des ECTES 2025 in Aachen

Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegepersonal aus den Bereichen Chirurgie, Notfallmedizin und Unfallchirurgie können sich im Vorfeld des European Congress of Trauma and Emergency Surgery (ECTES) in interaktiven Hands-on-Kursen fortbilden. Teilnehmende der Kurse, die sich zudem für den Kongress registrieren, erhalten jeweils einen Rabatt von zehn Prozent. Der Kongress der European Society for Trauma and Emergency Surgery (ESTES) findet unter dem Motto „United diversity – facing the future together“ vom 13. bis zum 15. April 2025 in Aachen statt; Kongresspräsident ist in diesem Jahr Prof. Dr. Frank Hildebrand, der im kommenden Jahr Präsident der DGOU sein wird.


 
 
 
Aus den Sektionen
 
Save the date – die AG Psychosomatik auf dem VSOU 2025

Auch in diesem Jahr gestaltet die AG Psychosomatik der DGOU auf der Jahresversammlung der Vereinigung Süddeutscher Orthopädie und Unfallchirurgie (VSOU) wieder eine Sitzung. Am 2. Mai 2025 um 14.30 Uhr wird im Sitzungsraum 9 zum einen über das Thema „Hypnose/Hypnotherapie bei Schmerzpatienten“ berichtet, zum anderen über den Stellenwert der Psychosomatik in der Prähabilitation. Anschließend trifft sich die AG zu einem offenen Gespräch im gleichen Raum: Hierzu sind alle an Psychosomatik interessierten Kolleginnen und Kollegen herzlich eingeladen.


 
 
 
DVSE-Kongress 2025
 
Expertinnen und Experten für Schulter- und Ellenbogenchirurgie tagen in Zürich

Die DGOU-Sektion D-A-CH Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie (DVSE) lädt in diesem Jahr zum 30. Mal zu ihrem Jahreskongress ein. Die Tagung findet vom 15. bis zum 16. Mai 2025 in Zürich statt und bietet Gelegenheit, sich über aktuelle Forschungsergebnisse, Innovationen und Best Practices auszutauschen. Die Teilnehmenden erwartet ein vielseitiges Programm mit führenden Expertinnen und Experten, internationalen Top-Speakern und Sitzungen unter anderem zum Thema Future Technology sowie ein Physio-Reha-Day. Noch bis zum 30. April gilt der vergünstigte Frühbucherrabatt für den Kongresseintritt.


 
 
 
Weitere Termine finden Sie auf der Website der Akademie für Orthopädie und Unfallchirurgie (AOUC)


 
 
 
 

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Herausgeber
Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU)
Straße des 17. Juni 106-108, 10623 Berlin
www.dgou.de

 
 
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