Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

im Algorithmus der Behandlung von Klavikulaschaftfrakturen sind die Fragmentierung, der vertikale oder horizontale Fragmentversatz und die Verkürzung der Klavikula wichtige Kriterien. Standard der Röntgenuntersuchung sind die a.p.-Einstellung und die schräge Projektion in 15-45° zur Horizontalen. Die orthogonalen Projektionen konnten sich aufgrund der schwierigen Einstelltechnik nicht durchsetzen. Eine Fehlinterpretation der wahren Frakturmorphologie ist damit möglich.

In der geplanten Studie soll deshalb die inter- und die intraobserver Reliabilität der Beurteilung einer Klavikulaschaftfraktur verglichen werden, wenn die Frakturen einerseits in der bisherigen Standardröntgenprojektion und anderseits in einer a.p.- und axial-Projektion (orthogonal zur a.p.-Ebene) der Klavikula dargestellt werden. Dazu werden beide Röntgendarstellungen von 19 ausgewählten Klavikulaschaftfrakturen gezeigt.

Die Autoren bitten Sie, die Frakturmorphologie, Klassifikation und Therapiewahl der 19 anonymisierten Untersuchungspaare zu beurteilen:

Singener Klavikulaschaftfraktur-Studie

Um den Fragebogen einmal durchzuarbeiten, werden Sie voraussichtlich 40-50 Minuten benötigen. Sie können jederzeit unterbrechen und zu einem anderen Zeitpunkt am selben Endgerät mit dem gleichen Browser fortfahren. Aus der Befragung kann nicht auf die Teilnehmenden rückgeschlossen werden. Ein Ethikvotum der LÄK-BaWü liegt vor.

Bei Rückfragen steht Ihnen Dr. Ronny Langenhan als Studienleiter zur Verfügung. Die Kollegen Langenhan et al. beabsichtigen eine zeitnahe Publikation der Ergebnisse.

Vielen Dank für Ihre Zeit und Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Dietmar Pennig und Prof. Dr. Bernd Kladny
Generalsekretäre der DGOU