Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

mit der 2021 erfolgten Einführung der „Medical Device Regulation“ (MDR) durch die EU sind erhebliche Konsequenzen nicht nur für Hersteller von Medizinprodukten, sondern auch für uns als Anwender und damit insbesondere unsere Patienten verbunden.

So können erhöhte und nicht nachvollziehbare Anforderungen an Rezertifizierungen dazu führen, dass weniger häufig benötigte Implantate für Osteosynthesen, endoprothetische Versorgung und sonstige Indikationen in Spezialbereichen künftig nicht mehr verfügbar sein werden. Deutschland als Innovationsstandort ist durch die MDR gefährdet, mittelständische Unternehmen sind in ihrer Existenz bedroht.

Um Entscheidungsträger auf potenzielle Versorgungsprobleme und eine daraus möglicherweise resultierende Gefährdung der Patientensicherheit aufmerksam zu machen, wird von einer EFORT-Arbeitsgruppe derzeit eine Umfrage durchgeführt, die ein Bild vom aktuellen Handlungsbedarf geben soll.

Wir bitten Sie nachdrücklich darum, sich an der Umfrage (maximal ca. 5 Minuten Bearbeitungszeit) zu beteiligen und sich über folgenden Link einzuwählen:

https://www.efort.org/mdr-survey

Wir werden Sie in einer der nächsten OUMN-Ausgaben über das Ergebnis und daraus abgeleitete Schritte informieren.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.


Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Bernd Kladny, Generalsekretär der DGOU
Prof. Dr. Dietmar Pennig, Stellvertretender Generalsekretär der DGOU
Prof. Dr. Klaus-Peter Günther, Leiter Referat Internationale Angelegenheiten