Im Rahmen von verschiedenen Bundeswehreinsätzen in den Jahren von 2000 bis 2020 war Friemert mehrfach in Afghanistan und unterstützte unermüdlich die militärische Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Bundesheer. Dadurch konnte das Österreichische Bundesheer signifikant seine Fähigkeiten und Erfahrungen im Bereich der Einsatzchirurgie ausweiten, betonte Peter Grünwald anlässlich der Verleihung. Darüber hinaus ermögliche Friemert seit mehr als zehn Jahren österreichischen Militärchirurgen die Teilnahme an den hochwertigen einsatzchirurgischen Ausbildungslehrgängen und Kursen der Bundeswehr, beispielsweise in Gefäßchirurgie, taktischer Medizin und Damage Control Surgery.

Weiterhin lobte der österreichische Militärattaché Friemerts Wirken an der Führungsspitze der Fachgesellschaften: „Im Jahr 2022 waren Sie Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) sowie Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und Sie stellten auch beim großen Jahreskongress in Berlin sicher, dass Österreich und somit das Bundesheer hier sichtbar mit Beiträgen mitwirken konnten.“

Zur feierlichen Ehrung kamen ebenfalls Oberstarzt Prof. Dr. Axel Franke und Oberfeldarzt PD Dr. Gerhard Achatz, die beiden Leiter der DGU-Sektion Einsatz-, Katastrophen- und Taktische Chirurgie (EKTC), die Friemert 2013 gründete und bis 2019 leitete.